Freitag, 16. Januar 2015

Leseprozess: Ende gut alles gut?

Ich habe es geschafft. Das ist der Beweis, dass auch jemand wie ich, ein Buch fertiglesen kann. Obwohl ich eine Weile gebraucht habe und ganz viel Motivation brauchte. Die letzten paar Kapitel zu lesen ging sogar wie im Nu. Meistens machte ich es mir am frühen Abend in meinem Sessel gemütlich und las. Es war nicht wirklich spannend, aber da ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht fiel es mir leicht weiterzulesen und konzentrierte mich deshalb auch nur auf das Buch.

Die ZEITUNG provoziert immer mehr. Sie stellen nun auch noch Blorna schlecht dar, weil er Katharina und Götten verteidigt. Er wurde sogar als Kommunist bezeichnet. Katharinas und Blornas Welten gehen immer mehr zu Bruch. Der Autor zeigt den Lesern alle Lügen der ZEITUNG und was diese für Auswirkungen auf die Menschen die es betrifft haben kann. Am Ende hat es die ZEITUNG wirklich dazu gebracht, dass aus Katharina einen Mörder zu machen.

Katharina hat für ihr Kostüm anstelle eines Schleiers ein weisses Taschentuch verwendet (Kapitel 46, Z. 4), dies habe ich interpretiert, denn ich glaube nicht, dass diese Aussage ganz ohne ist. Der Autor möchte wahrscheinlich damit ihre Traurigkeit ausdrücken und zeigen, dass Katharina schon am Abend zuvor mit dem Gedanken einen Mord zu begehen, spielte. Im ersten Absatz vom Kapitel 47 bringt der Autor wieder eine Prise Ironie in seine Geschichte ein. Er schreibt, dass die ZEITUNG kaum noch referiert sondern nur noch zitiert.
Katharinas Verehrer sind schon sehr zahlreich. Am Schluss outet sich sogar noch Blorna als ein  weiterer, was mich sehr überrascht hat. Diese Tatsache zeigt jedoch nur, dass Katharina sehr liebenswert und begehrenswert ist oder zumindest war. Denn schlussendlich verlor sie ihre "Ehre" indem sie Tötges erschoss. Für Katharina geht es nun bergaufwärts, sie kann im Gefängnis bei ihrem Ludwig sein, wird nicht mehr gedemütigt und die ZEITUNG kann keine Lügen mehr verbreiten. Die  Lügen der ZEITUNG sind zur Wahrheit geworden. Ich würde sagen Ende gut alles gut was sagt ihr?

Sonntag, 11. Januar 2015

Leseprozess: Die ZEITUNG geht über Leichen!

Heute habe ich überhaupt keine Motivation um zu schreiben. Es ist Sonntagabend, zwar noch früh, trotzdem fallen meine Augen fast zu. Doch ich muss an meinem Blog weitermachen, denn bald kommt der Abgabetermin auf mich zu. Gelesen habe ich zum Glück schon unter der Woche. Während der Fahrt in die Schule hatte ich immer genügend Zeit. Ich konnte mich jedoch nicht immer gut konzentrieren. Vielmals plauderten die Leute im Bus viel zu Laut und leider manchmal über Zeug, welches spannender war, als das Buch. Doch wenn ich mal im Kapitel versunken war, konnte mich niemand mehr ablenken. 

In den Kapiteln die ich gelesen habe, ist viel Spannendes passiert. Sträubleder erzählte Blornas von seinem Verdacht, dass Götten in seiner Villa von der er Katharina den Schlüssel gegeben hatte, untergekommen sei. Wie sich herausstellte, wurde sein Verdacht bestätigt und Götten wurde verhaftet. Tötges geht für seinen Artikel über Katharina diesmal sogar über Leichen. Er interviewt die schwerkranke Mutter von Katharina, die danach wahrscheinlich durch den Schock starb. Selbst ihr Tod, liess Tötges nicht zurückschrecken und verdrehte wieder alles, was Katharinas Mutter gesagt hatte.

Es hat mich erschüttert, dass Tötges nicht einmal vor einer kranken Frau zurückgeschreckt ist.
Mich irritiert ein bisschen, dass der Autor in Bezug auf Gewalt immer eine Art Ironie ins Spiel bringt. Wie zu Beispiel im ersten Absatz von Kapitel 39. Dort schreibt er, nachdem die Prügelei zwischen Sträublender und Blorna vorgefallen ist, dass wenn die Gewalt schon nicht vermieden werden kann sie aufs Minimum beschränkt werden soll. Auch im Kapitel 47 ist für mich auch wieder Ironie ersichtlich als steht, dass in Bezug auf die Zeitung nicht mehr referiert sondern nur noch zitiert wird, was aber nicht der Fall ist. Im Kapitel 45 wusste ich mehrmals nicht, ob es einen Zeitwechsel gegeben hat oder nicht. Ich konnte es auch nicht durch wiederholtes Lesen herausfinden. Wenn man sich nicht sicher sein kann, ob man in der Vergangenheit oder in der Gegenwart liest, wird das Lesen sehr mühsam. Ich bin gespannt, wie der Schluss der Erzählung wird und hoffe, dass das Lesen reibungslos verlaufen wird.

Sonntag, 4. Januar 2015

Leseprozess: Ermittlungen und Drohungen?

Die Winterferien sind wie an mir vorbeigeflogen und nun schon wieder vorbei. Ein neues Jahr hat begonnen und ich habe mir vieles vorgenommen. Unter anderem auch, mehr für die Schule zu tun. Da es draussen sehr kalt war und alles mit Schnee bedeckt war, hatte ich in den Ferien genügend Zeit um weiterzulesen. Ich las an mehreren Nachmittagen, konnte mich meistens gut konzentrieren und bin sogar bis zu Kapitel 39.

In den Kapiteln die ich gelesen habe wird vor allem über Götten ermittelt. Die grosse Frage ist, ob Katharina ihm geholfen vor der Polizei zu fliehen oder nicht. Sie bestreitet es noch, aber ich habe das Gefühl, dass sie irgendetwas zu verbergen hat. Der Autor schreibt am Anfang vom Kapitel 34, dass dort bemerkt werden sollte, dass der erste Rückstau beendet ist. Meiner Meinung nach, sollte der Rückstau die ungeklärten Verbrechen die Katharina begangen haben sollte, darstellen. Diese sind  jedoch gar nicht aufgeklärt und somit nicht beendet, was mich irritiert. Aber vielleicht ist dies wieder einmal ironisch gemeint. Im selben Kapitel erfahre ich, dass Katharina noch mit dem gesuchten Götten telefoniert und dass sie bedroht wird. Ich frage mich, wer und weshalb diese Person sie bedroht. Es gibt ein Paar stellen bei denen ich nicht weiss, wer diese Aussagen gemacht hat, wie zum Beispiel auf S.79, Z. 15 oder auf Seite 81, Z.6 als die Frage "Was ist den Schlimmes passiert?" aus dem Nichts auftaucht. Mich hat es überrascht, dass Katharina vielen Herrenbesuch hatte, denn sie wurde im Buch sonst immer als eher prüde bezeichnet. Irgendwie ist mir der Autor, selbst wenn ich ihn nicht kenne, sehr sympathisch. Er lässt immer wieder sinnlose Ausdrücke im Text einfliessen, welche mich zum Lachen bringen, manchmal jedoch auch irritieren. Es ist wie ein Ratespiel, denn ich weiss nie ob die Ausdrücke auch wirklich nicht relevant sind. Zum Beispiel schreibt er auf Seite 81 im letzten Absatz darüber, dass schliesslich auch die Natur ihr Recht verlangt, was für mich völlig zusammenhangslos zum Rest der Geschichte ist. Im Moment bleibt es für mich wohl noch ein Rätsel.

Fremdwörter

Im folgenden Eintrag über mein Buch werde ich Fremdwörter die im Buch vorkommen  und mir bisher noch nicht bekannt waren, auflisten. Dazu werde ich noch die Definition dieser Wörter erläutern. Ich werde diesen Auftrag ausführen, weil es recht viele Fremdwörter gibt die ich bisher noch nicht kannte. Die Fremdwörter die ich hier aufliste werde ich in eigenen Worten erklären und zu jedem Wort ein Beispielsatz machen.

  • Befangenheit ist, wenn man in der Beurteilung von etwas durch themafremde Faktoren beeinflusst wird. Zum Beispiel: Jemand streitet mit Lisas Bruder, Julian und dadurch, dass sie Julians Schwester ist, ist sie befangen in der Beurteilung des Streites. 
  • Der Karnevalsfunktionär ist jemand, der den  Interessen Karnevals dient und Artikel dafür verkauft. Zum Beispiel: Dieses Kostüm, habe ich vom Karnevalsfunktionär.
  • Dilettantisch bedeutet, dass man zum Beispiel eine Aufgabe amateurhaft erledigt. Zum Beispiel: Timos Projektarbeit ist sehr dilettantisch.
  • Plädoyer ist wie eine Ansprache welche ein Anwalt vor Gericht aussagt. Zum Beispiel: Der Anwalt hält das Plädoyer zugunsten seines Klienten.
  • Ein Mensch der sich apathisch verhält, ist  desinteressiert. Zum Beispiel: Peter sitzt apathisch auf seinem Stuhl.
  • Jemandem habhaft werden bedeutet, jemanden der eine Illegale Handlung vollbracht hat zu erwischen. Zum Beispiel: Sie sind des Diebes habhaft geworden.
  • Schankkellner ist jemand, der hinter der Bar steht und die Getränke an die Bedienung gibt.  Zum Beispiel: Der Schankkellner hat das Bier ausgeschüttet.
  •  Ominös bedeutet, dass sich etwas schlimm, bedenklich anfühlt. Zum Beispiel: Vom Dachboden kamen immer wieder ominöse Geräusche.
  •  Ein Kommunist ist jemand der einer Gesellschaft angehört, welche auf Planwirtschaft und Sozialismus aufgebaut ist. Zum Beispiel: Die DDR war ein kommunistischer Staat.
  • Perdu bedeutet verloren sein. Zum Beispiel:  Mein Hausschlüssel ist perdu gegangen.
  • Ehrfurcht ist, wenn man jemandem hohe Achtung zeigt. Zum Beispiel: Maria gebietet dem Richter Ehrfurcht.
  • Anwandlung ist, wenn jemand einen plötzlichen Stimmungswandel hat. Zum Beispiel: Aus einer Anwandlung entschied er nach Hause zu gehen.